Die Große Lauter auf der Schwäbischen Alb ist ein beliebter Fluss für Kajak- und Kanufahrer. Inzwischen gibt es leider keinen kommerziellen Verleiher mehr. Dennoch bleibt das wildromantische Lautertal für Wassersportler reizvoll. Paddeln ist nach wie vor möglich! Es geht vorbei an Dörfern und Burgen, Wiesen und Auen. Etwas Erfahrung ist gefragt, wenn es durch enge Kurven oder Stromschnellen geht. Empfehlenswert ist eine Tour von Buttenhausen bis Indelhausen. Oberhalb von Buttenhausen ist eine Befahrung aus Naturschutzgründen nicht erlaubt, nach Indelhausen ist die Fahrt durch Hindernisse beschwerlich. Der Biber hat hier ganze Arbeit geleistet. Baumhindernisse müssen öfters umtragen werden. Jedoch kann bei entsprechendem Pegelstand bis in die Donau weitergepaddelt werden. Die empfohlene Strecke ist 13 km lang. Dabei müssen zwei Wehre umtragen werden. Ein paar Schwälle und ein Abschnitt mit Wildwasser bei Gundelfingen sorgen für Abenteuer.
Luftkajaks und Packrafts
Empfehlenswert ist eine Fahrt auf der Lauter mit einem Luftkajak. Dieses lässt sich einfach transportieren. Damit kann zur Rückfahrt an den Ausgangspunkt, welcher sich am Wanderparkplatz Riedwiesen in Buttenhausen befindet, der Bus genommen werden. Noch leichter als Luftkajaks sind Packrafts. Dabei handelt es sich um aufblasbare aber robuste Schlauchboote, die sogar in den Rucksack passen. Diese haben wenig Tiefgang und sind beim Paddeln schonend für den empfindlichen Gewässerboden.
Befahrungsregeln für die Lauter
Die Große Lauter darf in der Zeit vom 15. März bis 30. Juni nicht befahren werden. Vom 1. Juli bis 30. September ist eine Fahrt an Wochenenden nicht erlaubt. In der restlichen Zeit steht einer Lautertour nichts im Wege. Im Sommer sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Pegel hoch genug ist.


Schreibe einen Kommentar